Maibaum- und Radelfest wegen Corona-Virus abgesagt

Konzert vom Sennekult am Vorabend ebenfalls betroffen

Auch in diesem Jahr wird es in Hövelhof kein Maibaum- und Radelfest geben. Die Verantwortlichen des Verkehrsvereins haben sich bereits jetzt für eine Absage entschieden. Auch wenn die sinkenden Corona-Zahlen und die beginnenden Impfungen auf eine Entspannung im Jahresverlauf hoffen lassen, erscheint es trotzdem Ende April noch nicht verantwortbar, eine solche Veranstaltung durchzuführen. „Wir bedauern diesen Schritt, da wir natürlich wissen, wie wichtig auch die verkaufsoffenen Sonntage in Hövelhof für unsere Einzelhandelsbetriebe sind. Allerdings geht die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung und der Aussteller und Händler eindeutig wirtschaftlichen Interessen vor.“, erklärt Hubert Böddeker als Vorsitzender des veranstaltenden Verkehrsvereins. „Trotzdem versuchen wir natürlich, unsere Händler nach Kräften mit anderen Aktivitäten zu unterstützen. Ein wichtiges Instrument ist das vor wenigen Monaten neu eingeführte CityCard-System für Hövelhof, das auch gleichzeitig ein Hövelhofer Beitrag zum Heimat-Shoppen ist und Kunden für den Einkauf vor Ort sensibilisieren soll“, ergänzt Geschäftsführerin Angelika Schäfer.

Durch die Absage zum jetzigen Zeitpunkt erhoffen sich die Verantwortlichen eine frühe Planungssicherheit für alle Beteiligten. Der Verkehrsverein plant stattdessen symbolhafte Aktionen, immer unter Berücksichtigung der dann geltenden Corona-Bestimmungen, u. a. die Aufstellung des Maibaums auf dem neu gestalteten Marktplatz. Von der Absage ist ausdrücklich nur das erste große Fest im Verkehrsvereins-Kalender betroffen. Die Verantwortlichen hoffen natürlich, dass die in der zweiten Jahreshälfte anstehenden Veranstaltungen wieder möglich sind und arbeiten bereits mit Hochdruck an entsprechenden Konzepten, insbesondere zum Hövelmarkt.

Auch der befreundete Kulturverein Sennekult hat sich für eine Absage des jeweils am Vorabend stattfindenden Open-Air-Konzertes entschieden, erklärt der Geschäftsführer Christian Bökamp. Der Sennekult-Vorstand ist stattdessen bereits in Vorplanungen für alternative Veranstaltungsformate im weiteren Jahresverlauf.